Bayerns Gesundheitsminister Holetschek besucht Main-Klinik

Bayerns Gesundheitsminister Holetschek besuchte uns!

Gesundheitsstandort Ochsenfurt wird modernisiert

Der Bayerische Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, informierte sich heute über die Generalsanierung der Main-Klinik Ochsenfurt. Anlass des Besuchs ist das erklärte Ziel der Bayerischen Staatsregierung, die Krankenhausstrukturen modern und zukunftsfest zu machen. „Wir haben in Bayern eine ausgezeichnete Krankenhausversorgung und das flächendeckend, von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin. Dies ist und bleibt eine Schwerpunktaufgabe der bayerischen Gesundheitspolitik. Wir unterstützen auch Kliniken im ländlichen Raum bei der Modernisierung. Dafür ist die Main-Klinik mit ihrer dynamischen Entwicklung ein hervorragendes Beispiel“, sagte Holetschek bei seinem Besuch.

„Ich bin sehr froh darüber, dass der Kreistag unseres Landkreises sich immer wieder zu dem bereits 1962 im damaligen Altlandkreis Ochsenfurt gegründeten Kreiskrankenhaus bekannt hat – und das trotz der finanziellen Herausforderungen des Landkreises, um den Betrieb am Laufen zu halten. Denn auch heute noch gilt die Main-Klinik Ochsenfurt als unverzichtbarer Baustein der stationären medizinischen Grundversorgung im südlichen Landkreis Würzburg und jenseits der Kreis-Grenzen im Ochsenfurter Gau. Mit immer neuen Impulsen hielt die Klinik Schritt mit den medizinischen Erfordernissen, etwa durch die Kooperation mit der MainRadiologie, mit der Praxis am Greinberg und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens. Auch die Entscheidung, als Akademisches Lehrkrankenhaus die Ausbildung der Medizinstudenten zu fördern und gleichzeitig jungen Medizinern die Vorteile des Arbeitens abseits der Großstadt aufzuzeigen, trägt zur Zukunftsfähigkeit der MKO bei. Deshalb ist es eine nur logische Konsequenz, dass sich der Landkreis für die Generalsanierung der Main-Klinik entschieden hat – ein 100-Millionen-Projekt mit einer Gesamtbauzeit von rund zehn Jahren, das den dort arbeitenden Pflegekräften und den Patientinnen und Patienten zugutekommen wird. Ich bedanke mich bei Gesundheitsminister Klaus Holetschek für die finanzielle Förderung der Baumaßnahmen durch den Freistaat Bayern. Grundsätzlich möchte ich jedoch betonen, dass die Krankenhausfinanzierung zukünftig kleinen Häusern auf dem Land noch mehr unter die Arme greifen muss. Kurzum: Wir sind dankbar, sehen aber Luft nach oben“, so Landrat Thomas Eberth.

Weitere Unterstützung erhofft sich der Landkreis Würzburg auch bei der geplanten Pflegeschule, die unter der Trägerschaft der Main-Klinik auf dem Ochsenfurter Krankenhausgelände entstehen soll. Dort sollen ab dem Schuljahr 2022 jährlich 25 bis 30 junge Menschen zum Pflegefachmann/Pflegefachfrau ausgebildet werden. „Mit unserer neuen Pflegeschule werden auch wir gegen den medizinischen Fachkräftemangel ankämpfen. Auch hier sind wir optimistisch, dass wir im Schulterschluss mit der Bayerischen Staatsregierung auf dem richtigen Weg sind“, sagt Main-Klinik-Geschäftsführer, Professor Dr. Alexander Schraml. „Krankenhäuser im ländlichen Raum müssen auch in Zukunft auf der Agenda ganz oben stehen“ ergänzt Main-Klinik-Geschäftsführerin Eva von Vietinghoff-Scheel.

Die Main-Klinik-Pflegekoordinatorin, Susanne Saemann, berichtete Staatsminister Holetschek aus erster Hand über den medizinischen Fachkräftemangel.

Beim Besuch des Bayerischen Staatsministers für Gesundheit und Pflege mit dabei (von links) – hintere Tischreihe:

Christian Schell (Main-Klinik-Geschäftsführer), Eva von Vietinghoff-Scheel (KU-Vorstand und Main-Klinik-Geschäftsführerin), Landrat Thomas Eberth, der Bayerische Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek sowie Prof. Dr. Alexander Schraml (KU-Vorstand und Main-Klinik-Geschäftsführer).